Grundlagen der Meridiantherapie 

"Energie muss fließen - was fließt schmerzt nicht, was nicht fließt schmerzt"
 

Die Mongolische Meridiantherapie (MMT) findet ihren Ursprung in der traditionellen mongolischen Meridianheilbehandlung und der Akupunktur, mit denen sich seit einigen tausend Jahren körperliche Krankheiten und seelische Leiden heilen lassen. Auf Basis langjähriger medizinischer und praktischer Erfahrungen wurde diese Art der Behandlung von dem mongolischen Arzt Purev Dagvasuren und dem bei Frankfurt praktizierenden Heilpraktiker und Arzt Nasan Bayar Bodigerel entwickelt.

Nach den Vorstellungen der östlichen Tradition durchströmt Qi (Lebensenergie und Lebenskraft) in zyklischer Abfolge auf definierten Energieleitbahnen, auch Meridiane genannt, den Körper. Alles ist hierbei auf Gleichgewicht und Harmonie ausgerichtet.

Insgesamt gibt es zwölf symmetrisch auftretende Hauptmeridiane, die jeweils einem bestimmten Körperorgan oder Organ-System

zugeordnet sind.

Der freie und ausreichende Fluss des Qi ist die Voraussetzung für eine gute Gesundheit und wirkt sich auch auf das körperliche und seelische Wohlbefinden gleichermaßen aus.
Ein Krankheitssymptom ist entsprechend dem energetischen Menschenbild ein Zeichen eines Qi-Ungleichgewichtes und weist grundsätzlich auf eine Disharmonie im Energie Fluss hin, verursacht zum Beispiel durch Schwachstellen im Körper.

Der menschlicher Körper hat von der Natur aus angeborene eigene Fähigkeit.

Ein Zuviel an Qi kann ausgeleitet, ein Mangel an Qi kann aufgefüllt und krank machendes Qi kann „vertrieben“ aus dem menschlichen Körper gestrichen werden. Der Mensch unterliegt energetischen Einflüssen von außen, (unter anderem aus der Natur, der Sonne, dem Mond und den Sternen). Die Mon-Meridiantherapie (MMT) geht davon aus, dass der Mensch an den Anfangs- und Endpunkten jedes Meridians über „Energiefäden“, mit der Natur, verbunden ist.
 

Die Naturenergien wirken über die zwölf Meridianpaare auf das menschliche Körpersystem ein. Über den Meridiananfangspunkt tritt Qi ein und über den Meridianendpunkt wird die verbrauchte

überschüssige Energie durch diese Methode in die Erde abgeleitet. Sind die Anfangs- und Endpunkte geöffnet und alle Verbindungen / Fäden vollständig intakt, so ist dieses eine wesentlicheVoraussetzung für den natürlichen Kreislauf von Energieaufnahme aus der Natur von der Sonne, dem Mond und den Sternen und einer Energie Abgabe in die Erde. Dadurch fühlt sich der Mensch durch seine Neutrale Energiegleichgewicht wohl und Gesund.
Durch unterschiedliche Ursachen (psychische Belastungen, Rauchen, erhöhter Alkoholgenuss, Umweltbelastungen etc.) kann es zu Störungen an den Meridiananfangs- und Endpunkten sowie den „Verbindungen/Fäden“ kommen. Je länger eine Störung andauert, zum Beispiel bei einer langanhaltenden Erkrankung, umso schwächer wird die Verbindung / der Faden. Es kann soweit gehen, dass ein Faden komplett abreißt. 

In Asien wie auch in Deutschland gibt es das Sprichwort:„Er oder das Leben hängt an einem seidenen Faden“.
Ist ein Faden, eine Verbindung auf einer der Körperseiten nicht richtig ausgeprägt, zu dünn oder gar abgerissen, ist diese Seite anfällig für Erkrankungen.

Das kann sich als Schmerzen zum Beispiel im Knie oder an der Leiste und an anderen Körperteilen äußern.

Ein Hallux valgus (eine Grundgelenksänderung am großen Zeh) ist dies z.B. Die Energie fließt in diesem Fall am Milzmeridian nicht körperaufwärts. Langjährige Energieleitbahnstörungen sind an kleinen Beulen und Rötungen zu erkennen.

Es ist ein zentraler Aspekt und ein vorrangiges Anliegen der Behandlung, durch bestimmte Handgriffe und Techniken geschwächte Fäden (Meridian) im Bedarfsfall zu stärken, unterbrochene Meridiane zu „reparieren“ bzw. abgerissene unsichtbare Energiebahnen erneut anzubinden.

Diese Behandlungsart ist eine Ergänzung und Bereicherungfür die Schulmedzin und Naturheilkunde.