Der Verlauf des Meridiansystems

Die Anwendung der Mon-Meridiantherapie setzt die Kenntnis des energetischen Flusses und das Wissen um die anatomische Lage der Einflusspunkte voraus. Den Hauptmeridianen wird jeweils eine Fließrichtung zugeschrieben. Yin-Meridiane verlaufen von den Zehen zum Stamm und vom Stamm zu den Fingern. Yang-Meridiane verlaufen von den Fingern zum Gesicht und vom Gesicht zu den Zehen.

Die Hauptmeridiane ergeben einen Kreislauf, der im Laufe eines Tages komplett durchlaufen wird, so dass jeder Meridian jeweils zu seiner Uhrzeit für zwei Stunden ein Maximum erreicht (siehe Übersichts- tabelle).
Über die Energieleitbahnen sind alle Organe und Einheiten des Körpers miteinander verbunden. Obwohl man die Meridiane nicht mit den Augen erkennen und direkt nachweisen kann, existieren sie. Dies lässt sich durch wissenschaftliche Untersuchungen des alten Heilwissens bestätigen. Man hat herausgefunden, dass die Haut entlang der Meridianverläufe dünner ist und dass Nerven, die dort enden, wesentlich ausgeprägter sind als sonst am Körper. Darüber hinaus konnte man feststellen, dass sich Schallwellen und Infrarotstrahlen auf den Meridianen schneller und mit einer höheren Frequenz als an anderen Körperstellen fortbewegen.